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Ursula Fäh

Erstellt: 15.08.2014.
Geändert: 07.10.2014.
Besucher: 3807.

Ursula Fäh

Ursula Fäh Bild

Dies ist eine kleine Erinnerung an meine geliebte Frau

Ursula Fäh-Schwab
22. März 1968 bis 27. Juli 2014

Ursula wurde ihren Eltern Erwin und Rosmarie Schwab als viertes Kind am 22. März 1968 geboren. Die älteren Geschwister sind Hansueli, Thomas und Denise. Die Eltern bewirtschafteten einen kleinen Bauernbetrieb in Gals. In Gals besuchte Ursula die Primarschule und später in Erlach die Sekundarschule. Später bildete sie sich in Biel als Elektrozeichnerin aus, wobei sie die Berufsschule in Bern besuchte.
Bereits während der Schulzeit wurde ihr die Erkenntnis der biblischen Wahrheit wichtig. Besonders was sie von ihrer Mutter und auch in den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas in Neuenburg und an Kongressen lernte. Als 19-Jährige gab sich Ursula unserem Schöpfer Jehova Gott hin und liess sich am 25. Juli 1987 anlässlich des Kongresses in Zürich taufen.
Nach ihrer Lehrzeit belegte sie verschiedene Stellen in Biel, zog dann nach Baar in der Innerschweiz, wo sie zuletzt als Sekretärin in einer Futtermühle in Rotkreuz arbeitete.
Im Mai 1997 entschied sich Ursula nach einem entsprechenden Aufruf, Albanisch zu lernen, um Albanisch sprechenden Menschen in unserem Land mit der guten Botschaft von Gottes Königreich dienen zu können. Im Sommer 1999 fand in Tirana, der Hauptstadt von Albanien ein Kongress statt, den Ursula mit 50 anderen Zeugen Jehovas aus der Schweiz auch besuchte. Dort hat Ursula mich kennengelernt, da ich auch Albanisch lernte.
Bereits am 10. März 2000 haben Ursula und ich geheiratet und wohnten in Wallenried. Ursula hat eine Teilzeitstelle bei der Polytype AG angenommen. 2006 sind wir dann nach Fribourg in ein Hochhaus umgezogen. Nun musste Ursula nur noch über die Strasse zur Arbeit. Die wichtigste Tätigkeit war jedoch das Verkündigen der guten Botschaft. Und das konnten wir jetzt gemeinsam tun. Sowohl in Deutsch als auch in Albanisch.
Anfangs 2014 wurde Ursula von einer ungewohnten Müdigkeit befallen, die mit Konzentrations-Schwierigkeiten begleitet war. Am 2. April erlitt Ursula einen schweren epileptischen Anfall, der sie in die Bewusstlosigkeit versetzte. Mittels der Feuerwehr und der Ambulanz wurde sie aus dem 6. Stock herausgeholt und in die Intensivstation des Kantonsspitals Freiburg verlegt. Nach dem CT wurde Ursula ins künstliche Koma versetzt, da schwere Gehirnblutungen vermutet wurden. Das MRI am nächsten Tag ergab drei Hirntumore. Ein paar Tage später wurde die erste Biopsie (Gewebeprobe) vom grössten Hirntumor im Inselspital gemacht, führte aber zu keinem Resultat. Man sprach aber beschwichtigend von drei Raumforderern statt Hirntumoren. Dann am 26. Mai wegen sehr starken Kopfschmerzen als Notfall ins Inselspital Bern. Mittels MRI die Diagnose, dass alle drei Hirntumore grösser geworden sind. Ein paar Tage später eine zweite Biopsie eines anderen Hirntumors. Am 6. Juni stürzte Ursula, erbrach und musste erneut als Notfall ins Inselspital. Das CT und das Resultat der zweiten Biopsie ergaben die niederschmetternde Diagnose, dass der Tumor die linke Gehirnhälfte befallen hat und sich sehr schnell ausbreitet. Es handelt sich um ein bösartiges Glioblastom, Stufe 4 (höchste). Eine Operation war nicht mehr möglich und eine Bestrahlung und eine Chemotherapie hätten ihr Leiden nur verlängert. Dann war Ursula drei Wochen in der palliativen Abteilung des Inselspitals (SWAN-Haus) und drei Wochen bis zu ihrem Tod bei uns zu Hause. Die Betreuung zu Hause war aber nur möglich, dank der Unterstützung des mobilen Palliative Care Teams Voltigo und des Hausbetreuungsdienstes für Stadt und Land. Das Leben von Ursula ist nach einer kurzen jedoch sehr schweren Krankenzeit am Sonntag, den 27. Juli, zu Ende gegangen.
Ihr unerschütterlicher Glaube an Gottes Wort, dass unser Schöpfer Jehova Gott zu seiner Zeit allen Schmerz und Kummer, alles Leid und gar den Tod beseitigen wird, das gab ihr Halt und Mut (Offenbarung 21:4). Dieser Glaube und diese Zuversicht der Wiederherstellung des Paradieses hier auf der Erde war Ursula zeitlebens eine starke Motivation, auch anderen von dieser wunderbaren Botschaft zu erzählen. Stets reservierte sie einen beachtlichen Teil ihrer Zeit für ihren Gottesdienst und das Bekanntmachen der guten Botschaft.
Auf Wunsch von Ursula wurde der Leichnam eingeäschert und die Asche am 30. Juli ins Gemeinschaftsgrab geschüttet (Jardin du Souvenir, Friedhof St. Leonhard, Fribourg).

Todesanzeige in den Freiburger Nachrichten am 29. Juli 2014.
Avis mortuaire dans La Liberté le 29 et 30 Juillet 2014.
Dankeskarte - Carte de remerciement